Erfurter DenkNadeln

DenkNadeln erinnern an Erfurterinnen und Erfurter, die von den Nationalsozialisten als Juden verfolgt, deportiert und ermordet wurden. Eine bürgerschaftliche Initiative, der Arbeitskreis „Erfurter GeDenken 1933 – 1945“, ermöglichte diese Form des dezentralen Gedenkens an die Shoa.

Nahaufnahme einer Installation im Straßenraum, die wie eine große Nadel aussieht. Unter dem Nadelkopf befindet sich eine Gedenkplatte mit den biografischen Angaben einer von den Nationalsozialisten deportierten Person.
Foto: Schülerinnen des Erfurter Ratsgymnasiums führen Schüler durch die Alte Synagoge. Foto: © Stadtverwaltung Erfurt

Mit neun DenkNadeln, die im öffentlichen Raum der Stadt stehen, soll zum einen ein Hinweis auf Erfurter Geschichte im Nationalsozialismus gegeben und zum anderen angeregt werden, sich mit den Biografien dieser Erfurterinnen und Erfurter zu beschäftigen.

Biogramme der Personen finden Sie auf unserer Webseite.

Die Mitglieder des Arbeitskreises „Erfurter GeDenken 1933 – 1945“ Dr. Jutta Hoschek, Ines Beese, Rüdiger Bender, Dr. Martin Borowsky, Dr. Aribert Rothe und Gerhard Wien stehen zudem für Führungen und seminaristische Begleitung zu den DenkNadeln zur Verfügung.

Wenden Sie sich bei Interesse bitte an die Museumspädagogik der Alten und Kleinen Synagoge.