Von Außen: Jüdisches Leben in der Frankfurter Judengasse durch christliche Augen betrachtet

20.11.2017 18:00 – 20.11.2017 20:00

Prof. Naomi Feuchtwanger-Sarig rekonstruiert im Vortrag anhand des Werkes eines evangelischen Theologen das Leben in der Frankfurter Judengasse im frühen 18. Jahrhundert.

20.11.2017 20:00

Von Außen: Jüdisches Leben in der Frankfurter Judengasse durch christliche Augen betrachtet

Genre Veranstaltung
Veranstalter Max-Weber-Kolleg Erfurt, Research Centre „Dynamik ritueller Praktiken im Judentum in pluralistischen Kontexten von der Antike bis zur Gegenwart“
Veranstaltungsort Begegnungsstätte Kleine Synagoge Erfurt, An der Stadtmünze 5, 99084 Erfurt

Weitere Informationen

Johann Jakob Schudt (1664-1722) war ein evangelischer Theologe, Orientalist, Ethnograph und Schuldirektor, der sich besonders für jüdische Geschichte interessierte. Sein bekanntestes Werk sind die "Jüdischen Merkwürdigkeiten". In dieser wahrscheinlich ersten ethnografischen Beschreibung von Juden und Judentum findet sich ein wertvoller Einblick in die zeitgenössischen religiösen und privaten Bräuche der deutschen Juden. Das Werk bildet den Hintergrund für die Rekonstruktion des täglichen Lebens in der Frankfurter Judengasse im frühen 18. Jahrhundert.

Prof. Dr. Naomi Feuchtwanger-Sarig ist einer Kunsthistorikerin, die sich auf jüdische Kunst spezialisiert hat. Sie ist ein Senior Researcher and Project Coordinator of the Jewish Art and Visual Culture Research Project an der Universität von Tel Aviv und lehrt am Ono Academic College in Jerusalem. Neben ihren zahlreichen Veröffentlichungen wurde sie auch durch ihre Lehrtätigkeit in Israel, Dänemark, Schweden, Russland, Deutschland und in den USA bekannt.

Der Vortrag wird in deutscher Sprache gehalten.
Der Eintritt ist frei.