Lesung: „Shanghai fern von wo“ mit Ursula Krechel

27.03.2018 19:30 – 27.03.2018 21:00

Am Dienstag, den 27. März, liest um 19:30 Uhr Buchpreisträgerin Ursula Krechel im Haus Dacheröden aus „Shanghai fern von wo“. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung „Vom ersten jüdischen Ghetto in Venedig zum letzten jüdischen Ghetto in Shanghai“ statt, die dort bis zum 7. April zu sehen ist.

Geschmückter Innenraum der Synagoge Spagnola in Venedig mit Toraschrein, brennenden Kerzen an den Kronleuchtern und roten Fenstervorhängen
Foto: © Davide Calimani, Lino Sprizzi
27.03.2018 21:00

Lesung: „Shanghai fern von wo“ mit Ursula Krechel

Genre Veranstaltung
Veranstalter Haus Dacheröden
Veranstaltungsort Haus Dacheröden, Anger 37, 99084 Erfurt

Shanghai am Vorabend des Zweiten Weltkriegs. Für Tausende Juden ist es die letzte Rettung. Sie kamen ohne Visum und Illusionen mit einem Koffer und zehn Reichsmark in der Tasche: Anwälte, Handwerker, Kunsthistoriker. Wenn sie in dieser überfüllten Stadt und dem feucht drückenden Klima zurechtkommen wollten, dann waren Erfindungsgabe und Tatkraft gefordert. Ursula Krechels bewegender Roman erzählt von Menschen, die versuchen, das Überleben zu lernen.

Ursula Krechel erhielt zahlreiche Auszeichnungen für ihr Werk. Für den Roman „Landgericht“ wurde ihr 2012 der Deutsche Buchpreis zuerkannt.

Ursula Krechels Lesung ist Teil des Begleitprogrammes zur Ausstellung „Vom ersten jüdischen Ghetto in Venedig zum letzten in Shanghai“, die vom 1. März bis zum 7. April im Kultur: Haus Dacheröden zu sehen ist.

Tickets:

Vorverkauf: 10,00 € / 8,00 € ermäßigt
Abendkasse: 10,00 € / 8,00 € ermäßigt