Kathedralstädte und Judengemeinden im heutigen Rheinland-Pfalz – Zur Topografie jüdischer Siedlungen im Mittelalter

07.05.2019 19:30 – 07.05.2019 21:00

Ein Vortrag von Prof. Dr. Lukas Clemens, Arye Maimon-Institut für die Geschichte der Juden, Universität Trier

Das Schwarz-Weiß-Foto zeigt eine enge Gasse mit drei- und vierstöckigen Häusern, am Ende befindet sich ein Torbogen
Judengasse in Trier Foto: © Stadtarchiv Trier, Fotoarchiv
07.05.2019 21:00

Kathedralstädte und Judengemeinden im heutigen Rheinland-Pfalz – Zur Topografie jüdischer Siedlungen im Mittelalter

Genre Veranstaltung
Veranstalter Stadtverwaltung Erfurt, Unesco-Beauftragte in Kooperation mit den Geschichtsmuseen
Veranstaltungsort Alte Synagoge, Waagegasse 8, 99084 Erfurt
Eine Backsteinmauer mit einer zugemauerten Tür, darüber zwei Rundbogenfenster mit einem runden Fenster dazwischen.
Foto: Mittelalterliche Synagoge in Speyer Foto: © Lukas Clemens

Die jüdischen Gemeinden der SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz, aber auch von Trier gehören zu den frühesten Gründungen im Reichsgebiet. Die Topografie ihrer Viertel mitsamt den Kultbauten ist teilweise noch heute im jeweiligen Stadtbild wahrnehmbar. Mit Hilfe der schriftlichen, bauhistorischen und archäologischen Überlieferung wird ihre Geschichte vor dem Hintergrund christlich-jüdischer Beziehungen innerhalb dieser bedeutenden Kathedralstädten nachgezeichnet.

Ein Mann mit grauer Brille und grauem Sakko steht vor einem Bücherregal und lächelt in die Kamera.
Foto: Prof. Dr. Lukas Clemens Foto: © Lukas Clemens

Zur Person

Prof. Dr. Lukas Clemens war zunächst als Kustos am Rheinischen Landesmuseum Trier für die Referate Stadtarchäologie und Mittelalterarchäologie zuständig. Seit 2004 ist er Professor für Mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften an der Universität Trier. Er ist einer der Direktoren des dortigen Arye Maimon-Instituts für Geschichte der Juden.

Weitere Termine 2019

4. Juni
Milan Žonca, Institut für Orientalistik, Universität Prag: Jom Tov Lippmann Mühlhausen – ein Rabbiner im Erfurt des 14. Jahrhunderts

3. September
Sophia Schmitt, Ludwig-Maximilians-Universität München: Ankläger und Verteidiger in spätmittelalterlichen Ritualmordbeschuldigungen

1. Oktober
Eveline Brugger, Institut für jüdische Geschichte Österreichs: „…und der wertlose Brief soll gültig sein.“ Konfliktfelder und Konfliktvermeidung im jüdisch-christlichen Geschäftsverkehr des Spätmittelalters

5. November
Rosita Peterseim, Erfurt: „Aus der Dunkelheit ans Licht“ – Die Wiederentdeckung der Alten Synagoge in Erfurt

3. Dezember
Vera Henkelmann, Eschweiler: „Es werde Licht!“ – Künstliches Licht im jüdischen und christlichen Sakralraum