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Zwei Personen stehen in einem Gewölbekeller in dem alte jüdische Grabsteine gelagert und ausgestellt werden.
© Stadtverwaltung Erfurt / M. Sauerbrey

Was macht die Welterbe-Bewerbung, Frau Dr. Stürzebecher?

07.06.2020 00:01

Der 7. Juni ist Welterbetag. An diesem Tag richtet sich der Fokus der Öffentlichkeit auf diese besonders schützenswerten und bedeutenden Kultur- und Naturdenkmäler. Rund 1.000 Unesco-Welterbestätten gibt es aktuell weltweit. In Deutschland sind es 46, darunter in Thüringen die Wartburg, das klassische Weimar und der Nationalpark Hainich. Die Landeshauptstadt Erfurt möchte mit ihrem jüdischen Erbe aus dem Mittelalter ebenfalls in die Riege der Welterbestätten aufsteigen. Dr. Maria Stürzebecher, die Unesco-Beauftragte der Stadtverwaltung, beantwortet Fragen von Stadtsprecher Daniel Baumbach zum Stand der Bewerbung.

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Weibliche Person im Museum
© Stadtverwaltung Erfurt / Simon Roloff

Einblicke in die Alte Synagoge: Die Architektur

16.05.2020 13:38

Die Alte Synagoge ist mit ihren ältesten Bauteilen aus dem 11. Jahrhundert die älteste, bis zum Dach erhaltene Synagoge in Mitteleuropa. An der Architektur des ehemaligen Gotteshauses kann die wechselhafte Geschichte der mittelalterlichen jüdischen Gemeinde nachverfolgt werden.

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Männliche Person in einem Museum
© Stadtverwaltung Erfurt / Simon Roloff

Einblicke in die Alte Synagoge: Die Sonderausstellung „Perspektiven“

06.05.2020 13:43

Zum 10-jährigen Jubiläum des Museums Alte Synagoge werden die zahlreichen „ikonischen“ Motive wie Hochzeitsring oder Westfassade künstlerisch neu interpretiert. Die Thüringer Fotografen Ulrich Kneise und Marcel Krummrich treten in einen Dialog, ergänzt durch Essays von Elena Rauch und Henryk Goldberg. Ungewöhnliche Einblicke, spektakuläre Perspektiven und scheinbar Alltägliches verblüffen auf allen Etagen der Synagoge.

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Weibliche Person im Museum
© Stadtverwaltung Erfurt / Simon Roloff

Einblicke in die Alte Synagoge: Der Erfurter Schatz

06.05.2020 13:35

Zu einem Gesamtgewicht von 30 Kilogramm bringt es der Erfurter Schatz, der im Museum Alte Synagoge bewundert werden kann. Er wurde vermutlich während des Pogroms 1349 von einem jüdischen Kaufmann vergraben und erst knapp 650 Jahre später wiederentdeckt.

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Gruppenfoto mit neun Personen vor Garagentor zwischen zwei Bildern
© Stadtverwaltung Erfurt / Vitalik Gürtler

Kunstprojekt weist auf ehemalige Synagoge hin

10.07.2019 11:23

Schülerinnen der Edith-Stein-Schule haben sich in einer Projektwoche mit der 2. Synagoge Erfurts auseinandergesetzt, die vor mehreren Jahrhunderten bei einem Stadtbrand vernichtet worden ist. Ihre zwei Wandbilder wurden am 3. Juli an städtischen Garagen hinterm Rathaus angebracht. Hier soll das jüdische Gotteshaus gestanden haben. Ideengeber für das Projekt war der Erfurter Stadtführer Roland Büttner. Die zwei Wandbilder sollen vor erst den Sommer über hängen bleiben.

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mehrere Personen bei der Kranzniederlegung
© Stadtverwaltung Erfurt

Kranzniederlegung auf Jüdischem Friedhof

09.11.2018 14:03

Zum 80. Jahrestag des Novemberpogroms von 1938 wurden Kränze auf dem Jüdischen Friedhof in Erfurt niedergelegt.

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Stein in einer Vitrine
© Stadtverwaltung Erfurt

Der Bau der zweiten Synagoge

24.01.2018 14:33

Dr. Maria Stürzebecher, Kuratorin der Sonderausstellung „Gekommen um zu bleiben? Die zweite jüdische Gemeinde in Erfurt 1354 – 1454“ in der Alten Synagoge, macht neugierig auf einen Vortrag am Donnerstag.

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Rundgang mit Eindrücken der Ausstellung und darin vorkommenden Ausstellungsstücken
© Stadtverwaltung Erfurt

Blick in die Ausstellung „Gekommen um zu bleiben?“

12.12.2017 11:31

Noch bis zum 8. April 2018 ist in der Alten Synagoge die Ausstellung „Gekommen um zu bleiben? Die zweite jüdische Gemeinde in Erfurt 1354 – 1454“ zu sehen.

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Junge Frau sitzt ängstlich in einem dunklen Raum.
© Stadtverwaltung Erfurt, Kulturdirektion

1349 - Jüdisches Leben in Erfurt

15.06.2012 15:34

Ein Team aus fast 30 jungen Erfurterinnen und Erfurtern begann letztes Jahr mit den Recherchearbeiten zum mittelalterlichen Leben von Juden in Erfurt. In Kooperation mit Jugend in Aktion, dem Erfurter Ratsgymnasium sowie dem freien Filmemacher Wolfram Christ drehten sie einen Film über die Alte Synagoge Erfurt und das Pogrom von 1349.

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