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Netzwerk Jüdisches Leben bekundet Solidarität

06.12.2023 10:07

Unser beruflicher Alltag im Netzwerk Jüdisches Leben und im Museum Alte Synagoge ist es, den Menschen die Geschichte jüdischen Lebens in Erfurt näherzubringen. Beginnend im Mittelalter, immer aber auch mit dem Bezug auf die Gegenwart, auf die Lebenswelt des Einzelnen. Diese Aufgabe ist herausfordernd, herausfordernder noch seit dem 7. Oktober 2023. Durch unsere Arbeit bestehen enge Beziehungen zu Kolleginnen und Kollegen in Israel, die über die Jahre zu Freundinnen und Freunden geworden sind, und natürlich auch zum Land Israel. Wir waren über den brutalen Angriff der Hamas-Terroristen am 7. Oktober auf unschuldige israelische Männer, Frauen und Kinder entsetzt und fassungslos. Unsere Gedanken sind bei unseren israelischen Freundinnen und Freunden, bei den Opfern des Angriffes, bei den Verschleppten und ihren Angehörigen. Wir stehen an ihrer Seite, an der Seite Israels und an der Seite aller Jüdinnen und Juden und damit gegen jede Form des Antisemitismus.

Kultur to go: Von falschen Versprechungen und ihren Folgen

06.10.2023 16:03

Ein kleiner Skandal im spätmittelalterlichen Mühlhausen: Der Jude Mosche verbringt die Nacht mit einer Frau. Doch der Mantel und den Schmuck, den ihr ihr versprochen hat, darauf wartet Bernalet vergebens. Wie die Frau dagegen vorgeht und wie der Brief schließlich den Weg in die Kleine Synagoge findet, verrät Dr. Maria Stürzebecher. Die Sonderausstellung „Vom ,Kalten Keller‘ und falschen Versprechungen“ mit neuen jiddischen Funden aus dem Mittelalter ist noch bis zum 13. Oktober zu sehen.

Kultur to go: Was hat ein Paar Schuhe mit der jüdischen Geschichte Erfurts zu tun?

02.06.2023 10:20

Seit März 2023 gibt eine neue Dauerausstellung im Untergeschoss der Kleinen Synagoge Einblick in das jüdische Leben in Erfurt im 19. und 20. Jahrhundert. Gleich im Eingangsbereich fällt Besucherinnen und Besuchern das erste Exponat ins Auge: ein Paar Schuhe. Was es damit auf sich hat und was ein Paar Schuhe mit der jüdischen Geschichte der Stadt zu tun hat, verrät Kuratorin und Museumspädagogin Katharina Pecht im Video.

Einblicke in die Dauerausstellung in der Kleinen Synagoge

04.04.2023 15:29

Im März 2023 hat in der Kleinen Synagoge eine neue Dauerausstellung eröffnet. Sie erzählt von der jüdischen Gemeinde in Erfurt im 19. und 20. Jahrhundert und legt dabei den Fokus auf das Leben – auf Themen wie Bildung, Arbeit und Feiern. Die Ausstellung erzählt aber auch die Geschichten von sieben jüdischen Familien, die in Erfurt lebten. Kuratorin und Museumspädagogin Katharina Pecht gibt einen Einblick.

Feierliche Enthüllung des Tastmodells der Großen Synagoge

07.09.2022 09:40

Im Jahr 1938 wurde die Große Synagoge von den Nationalsozialisten geplündert und in Brand gesetzt. Nun sind die imposante Architektur und die historische Präsenz jüdischen Lebens wieder sichtbar, erlebbar und greifbar: Die Große Synagoge kehrte als Modell an den historischen Standort zurück.

80 Jahre nach den Deportationen – Schreiben gegen das Vergessen

10.05.2022 14:30

Am 9. Mai wurde mit der Aktion „Schreiben gegen das Vergessen“ an den Beginn der Deportationen vor 80 Jahren in Thüringen gedacht. Dazu schrieben zahlreiche Bürgerinnen und Bürger die Namen der Erfurter Opfer der Shoah mit weißer Schulkreide auf den Willy-Brandt-Platz. Insgesamt 474 Namen waren dort zu lesen.

Wolfgang-Nossen-Weg eingeweiht

09.02.2022 16:00

Ein bisher namenloser Weg zwischen Cyriak- und Alfred-Hess-Straße, der am Alten Jüdischen Friedhof vorbeiführt, heißt jetzt Wolfgang-Nossen-Weg. Am Vormittag wurde der Weg nach dem früheren Vorsitzenden der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen benannt. „Wir ehren mit dieser Namensgebung einen Mann, der sich große Verdienste um das jüdische Leben in Erfurt und in Thüringen erworben hat“, sagte Oberbürgermeister Andreas Bausewein.

Warum braucht Erfurt eine wissenschaftliche Stadtgeschichte?

09.02.2022 09:00

In seiner jüngsten Sitzung hat der Stadtrat die Stadtverwaltung damit beauftragt, zu prüfen, wie eine neue wissenschaftliche Stadtgeschichte für die Stadt Erfurt erarbeitet werden kann. In einem Gespräch mit Stadtsprecher Daniel Baumbach erklären Kulturbeigeordneter Dr. Tobias J. Knoblich, Unesco-Beauftragte Dr. Maria Stürzebecher und der bekannte Historiker und Publizist Dr. Steffen Raßloff, was eine Stadtgeschichte genau beinhaltet, wie umfangreich sie ist, und wer die wissenschaftliche Publikation unter welchen Gesichtspunkten wie ausarbeiten sollte.

Fachhochschule restauriert jüdische Grabsteine

15.09.2021 10:57

Seit fast 30 Jahren kooperiert die Erfurter Stadtverwaltung mit dem Fachbereich Konservierung und Restaurierung der Fachhochschule Erfurt. Kurz gesagt: Fachhochschul-Studierende restaurieren mittelalterliche jüdische Grabsteine, die die Stadt ihnen liefert. Eine Kooperation zum Vorteil beider Seiten, wie das Video zeigt.

Welterbe-Pate schenkt Kellertor

10.06.2021 15:25

Der Antrag für das mittelalterliche jüdische Welterbe läuft. Im Sommer werden die Prüfer der Unesco in Erfurt erwartet. Im Schaudepot im Steinernen Haus werden sie einen gut geschützten Keller für jüdische Grabsteine vorfinden. Denn die WBG Einheit hat ein Tor finanziert. Die Wohnungsbaugenossenschaft ist bisher eine von drei Welterbe-Paten in der Stadt, die die Stadtverwaltung tatkräftig bei ihrem Antrag unterstützen.


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