Die Kunst bleibt frei! – Was tun wir dafür?

03.06.2019 18:00 – 03.06.2019 20:00

Diskussionsveranstaltung der Landesgruppe Thüringen der Kulturpolitischen Gesellschaft e. V.

03.06.2019 20:00

Die Kunst bleibt frei! – Was tun wir dafür?

Genre Veranstaltung
Veranstalter Landesgruppe Thüringen der Kulturpolitischen Gesellschaft e. V.
Veranstaltungsort Begegnungsstätte Kleine Synagoge, An der Stadtmünze 5, 99084 Erfurt

Wie eine Gesellschaft, die Politik und die Parlamente mit der Freiheit der Kunst umgehen, ist ein guter Indikator für den Zustand der Demokratie. Die kulturellen Akteure nehmen derzeit eine deutliche Veränderung der kulturellen Freiheiten durch autoritäre politische Kräfte, besonderes aus dem rechtsextremen Spektrum und der AfD wahr. Es kommt häufiger zu politisch motivierten Anfragen mit diskreditierendem Duktus in den Parlamenten, in einigen europäischen Ländern werden vom „nationalen Leitbild“ abweichende Künstler/-innen entlassen und nicht selten ins Exil gedrängt, es häufen sich Hassmails auch gegen Intellektuelle, Theateraufführungen werden gestört, in Einzelfällen folgen Mord- oder Bombendrohungen.

Ist die Kunstfreiheit oder gar die Demokratie in Gefahr? Was sind die Herausforderung für die kulturellen Akteure und für die Aktiven der Kunst-und Kulturlandschaft? „Die Vielen“ haben mit der „Erklärung der Vielen“ eine Initiative zur bundesweiten Vernetzung und zum Dialog über diese Herausforderungen für die Demokratie entwickelt. Über die Erfahrungen der Initiative und über die Gegebenheiten in Thüringen wollen wir gemeinsam mit Holger Bergmann, dem Initiator und Vorsitzenden des Vereins „DIE VIELEN e. V.“, nach einem kurzen Impulsvortrag ins Gespräch kommen.

Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei.

Programm

Begrüßung

Dr. Tobias J. Knoblich, Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft e. V. und Beigeordneter für Kultur und Stadtentwicklung der Landeshauptstadt Erfurt

Referent

Holger Bergmann, Kurator, Mentor, Geschäftsführer des Fonds Darstellende Künste, Vorsitzender des Verein „DIE VIELEN“ und Mitglied des Vorstands der Kulturpolitischen Gesellschaft

Anschließende Diskussion

mit dem Referenten, Dr. Tobias J. Knoblich und den Anwesenden