Veröffentlichungen

Erfurter Schriften zur jüdischen Geschichte

19.07.2019 11:17

Die im August 2012 neu aufgelegte Reihe „Erfurter Schriften zur jüdischen Geschichte“ versammelt die neuesten Forschungen rund um das jüdisch-mittelalterliche Erbe. Als wichtiger Bestandteil der Erfurter Unesco-Bewerbung behandelt sie hauptsächlich, aber nicht ausschließlich, Erfurter Themen. So werden neue Forschungsergebnisse zu Erfurter Bau- und Sachzeugnissen in den Kontext der aktuellen Forschung gestellt bzw. grundlegende Fragen im Themenbereich „Jüdische Geschichte“ diskutiert.

Zur Reinheit der Seele ... Die mittelalterliche Mikwe Erfurt

30.06.2015 16:19

Eine bedeutende mittelalterliche jüdische Gemeinde wie diejenige in Erfurt verfügte neben der Synagoge auch über eine zentral gelegene Mikwe. Das Tauchbad ermöglicht Männern und Frauen die kultische Reinigung und damit die Teilhabe am religiösen Leben sowie sexuellen Kontakt. Zeugnisse ihrer Existenz gibt es seit dem 13. Jahrhundert, dennoch war die Lokalisierung der Mikwe im Jahr 2006 ein Glücksfall für Erfurt.

Die mittelalterliche jüdische Kultur in Erfurt

26.02.2014 12:47

Die Grundlage für die Ausstellung in der Alten Synagoge zum Judentum im mittelalterlichen Erfurt bildeten intensive wissenschaftliche Vorarbeiten. Diese langjährigen interdisziplinären Forschungen und deren Ergebnisse veröffentlicht das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA) in der fünfbändigen Reihe "Die mittelalterliche jüdische Kultur in Erfurt".

Erfurter Schatz

28.10.2013 09:32

Der Erfurter Schatzfund ist ein außergewöhnliches Ereignis und ein kultureller Glücksfalls. Seinen singulären Rang gewinnt er aus Umfang, Herkunft und kunsthistorischer Verweiskraft vor allem der gotischen Schmuckarbeiten mit dekorativer Symbolik. Zugleich gibt diese Hinterlassenschaft eines Fernhändlers Zeugnis vom jüdischen Gemeinschaftsleben im mittelalterlichen Erfurt - wie es integriert, dann verfemt und ausgelöscht wurde.

Der Toraschreiber als Bewahrer des Gotteswortes

17.09.2013 15:11

Es ist ein interessantes und einmaliges Phänomen der Religionsgeschichte, dass Torarollen und die kleinen Schriftstücke in den Tefillin und Mezuzot im Judentum bis heute ausschließlich handschriftlich von einer Generation an die nächste überliefert werden dürfen. Der Beruf des Schreibers, der außerordentliches Wissen und einen tadellosen Lebenswandels voraussetzt, ist in der jüdischen Tradition dementsprechend hoch angesehen. Die Broschüre "Der Toraschreiber als Bewahrer des Gotteswortes" bietet einen Einblick in die streng reglementierte Welt des Sofer STaM.

Alte Synagoge und Mikwe zu Erfurt

21.03.2013 14:29

Erfurt hatte im Mittelalter eine bedeutende jüdische Gemeinde. Die Synagoge dieser Kultusgemeinde konnte von der Bauforschung bis in das Jahr 1100 datiert werden. Der Band stellt die akribisch recherchierte Baugeschichte der ältesten bis zum Dach erhaltenen Synagoge, ihre Sanierung und den Fund der mittelalterlichen Mikwe vor.

Erfurter Hebräische Handschriften

21.03.2013 14:29

Das blühende Geistesleben der mittelalterlichen jüdischen Gemeinde zu Erfurt wird durch ein Konvolut hebräischer Handschriften aus deren Besitz belegt. Der Band stellt diese bedeutenden Handschriften aus der Staatsbibliothek zu Berlin vor, zu denen eine zweibändige Bibel und eine Torarolle gehören, welche weltweit die größten ihrer Art sind.

Trilogie der Alten Synagoge

21.03.2013 14:29

Die Alte Synagoge Erfurt hat zu ihren Ausstellungsschwerpunkten - der Alten Synagoge und der mittelalterlichen Mikwe, dem Erfurter Schatz sowie den Erfurter Hebräischen Handschriften - je eine kompakte Zusammenfassung des Forschungsstandes herausgegeben.


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